News für Sonntag, 14.08.11
14.08.2011

(Erschienen im Newsletter am Sonntagmorgen, 14.08.11)
Inhalt:
III - Noch mehr News aus aller Welt
IV - Kauftipp
V - Der Tag
Foto: Jon ‘ShakataGaNai’ Davis [CC-BY-SA-3.0 or GFDL], via Wikimedia Commons
Netz-Blackout in San Franciscos U-Bahn – zur Verhinderung von Protesten [BFP]
Während hierzulande noch diskutiert wird, werden in den USA schon Nägel mit Köpfen gemacht. Wiegold zwo weist heute auf eine interessante Meldung über den U-Bahn-Netzbetreiber von San Francisco, BART (Bay Area Rapid Transit), hin. Wie die SFGate berichtet, gibt das Unternehmen zu, vor wenigen Tage das Mobilfunksignal in den U-Bahn-Tunneln abgeschaltet zu haben, um Protestaktionen zu stoppen.
Protestiert werden sollte gegen die BART-Police, die jüngst einen mit einem Messer bewaffneten Mann erschossen hatte. Die Demonstranten wollten daraufhin den Zugverkehr zum Erliegen bringen und ihre Aktion mit Smartphones organisieren und koordinieren.
Die Bürger sind von der Maßnahme der BART nicht begeistert und ziehen sofort Parallelen zu den Prosten in Nahost und Nordafrika. Einerseits verurteile man ausländische Regime, andererseits versuche man mit den gleichen Mitteln die Proteste im eigenen Land zu stoppen, heißt es in den Kommentaren.
Hier geht’s zum Artikel der SFGate: BART admits halting cell service to stop protests
Zynisch: Iranische Basidsch-Truppen bereit für London-Einsatz [BFP]
Wie die deutsche Seite von IRIB (Islamic Republic of Iran Broadcasting) meldet, sind die iranischen Basidsch-Brigaden bereit, als Friedenstruppe nach London entsandt zu werden.
Der iranische General Mohammad Reza Naqdi kritisiert demnach die Bezeichnung der Protestierenden in England als “Diebe” und “Plünderer”. Es sei zu bedauern, dass das unerbittliche Regime in England seine Verbrechen und Gewaltaktionen gegen die Entrechteten fortsetzt.
Im Falle einer Bewilligung der UN-Vollversammlung sei die Basidsch bereit, als Friedenstruppe nach England entsandt zu werden, um die Einhaltung der Menschenrechte zu beobachten.
Das ist an Zynismus wirklich nicht zu überbieten.
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Am 14. August 2007 werden bei einer Reihe von Autobombenanschlägen auf Städte im Nordirak 796 Menschen getötet und mehr als 1.500 verletzt.
Tags: Barack Obama, Basidsch-e Mostaz'afin, David Cameron, EU, Euro, Europäische Union, Gesundheitsreform, Großbritannien, Iran, John F. Kennedy, Leerverkäufe, Libyen, Libyen-Krieg, London, Mobilfunk, Mohammad Reza Naqdi, Ölpest, Philipp Rösler, San Francisco, Shell, Syrien, USA
Von red















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