Filed Under:  Auto

Testfahrt im Infiniti G37 Cabrio

27.06.2011

Eigentlich gibt es die Auto-Rubrik auf breakfastpaper ja gar nicht. Da mir Infiniti in der vergangenen Woche aber ein G 37 Cabrio zur Verfügung stellte, mache ich gerne eine Ausnahme und erweitere BFP um ein neues “Ressort”: Auto.

Die japanische Automarke Infiniti (Luxusmarke von Nissan) tritt in Deutschland inzwischen mit 4 Modellreihen auf und will damit endlich auch in der Bundesrepublik ankommen – in den USA ist die Marke ja schon länger auf dem Markt.

Eckdaten des Cabrios

3,7-Liter-Maschine, 235 KW/320 PS, in 6,4 Sekunden auf 100 km/h, abgeregelt bei 250 km/h, Siebengang-Automatik, 264 g/km CO2-Emissionen, 16,4 Liter Verbrauch innerorts, 8,3 Liter außerorts, 1.900 kg Leergewicht

Fahrweise

Der G37 fährt sich sehr angenehm, liegt satt auf der Straße und sorgt mit seinem 320 PS starken V6-Saugmotor für eine ordentliche Beschleunigung – in etwas mehr als sechs Sekunden auf Hundert. Aber auch darüber hinaus geht es munter in Richtung 250, wo die elektronische Regelung einsetzt.

Möchte man ohne die etwas zu früh schaltende 7-Gang-Automatik auskommen, können die Gänge über die Lenkrad-Steuerung oder Schalthebel manuell noch besser ausgereizt werden.

Die Fahrgeräusche im Auto sind für ein Sport-Cabrio sehr gering. Der Motor meldet sich nur recht sanft zu Wort und auch “oben ohne” lässt es sich bis zum abgeregelten VMax von 250 km/h gut aushalten.

Das Infiniti-Cabrio ist vor allem ein Spaß-Auto. Und so kommt man selbst bei einem Kleineinkauf schon leicht ins Schwitzen, denn der Kofferraum lässt nur eine sehr sehr kleine Spalte für “Gepäck”, wenn das Verdeck im Inneren Platz gefunden hat.

Interieur

Der Bordcomputer ist im Großen und Ganzen zufriedenstellend. Die Navigation hakte bei einigen Testeingaben, ist aber nach Laden der Auswahl auch ohne Probleme zu bedienen.

Cooles Detail: Die Bluetooth-Verbindung zum iPhone funktioniert ohne Probleme für Audio und Telefon. Der Sound kommt u.a. aus Bose-Boxen, die an den Kopfstützen befestigt sind.

Weniger cooles Detail: die Analog-Uhr im Cockpit ist wohl eher etwas für Nostalgiker. Dem einen gefällt’s, dem anderen nicht.

Preise

Das Cabrio mit einer sehr hohen Standardausstattung ist für 57.830 (48.600 netto) EUR zu haben.

Fazit

Ein Auto zum Spaß haben, das sich erst einmal im Umfeld starker Konkurrenz beweisen muss. Das Engagement in der Formel 1 könnte dazu beitragen, dass sich die Marke nun endlich auch in Deutschland einen Namen macht.

Video-Eindrücke

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