News für Donnerstag, 02.06.11
02.06.2011

(Erschienen im Newsletter am Donnerstagmorgen, 02.06.11)
Inhalt:
III - Noch mehr News aus aller Welt
IV - Buchtipp
V - Der Tag
Foto: “Sanaa, Jemen”; von Ferdinand Reus from Arnhem, Holland (angepasst) [CC-BY-SA-2.0], via Wikimedia Commons
Jemen: Berichte über al-Qaidas Machtübernahme in Zinjibar falsch? [BFP]
Auf “NOW Lebanon” findet sich ein interessanter Bericht zur aktuellen Situation im Jemen. Hussein Ibish (“American Task Force on Palestine”) berichtet darin von einer Podiumsdiskussion mit ihm sowie jemenitischen Regierungs- und Oppositionsvertretern.
Das Hauptthema der Diskussion war demnach die Meldung, dass al-Qaida die Küstenstadt Zinjibar eingenommen habe (hier berichtet Reuters darüber). Interessanterweise sollen sowohl Oppositions- als auch Regierungsvertreter diese Berichte dementiert haben. Beide Parteien sprachen dagegen von Dschihadisten unter der Führung von Khaled Abdel Nabbi, der keine Verbindung zu al-Qaida haben soll.
Ein sehr lesenswerter Artikel: Is Yemen about to disintegrate? (engl.)
Weißrussland beantragt IWF-Hilfe: Chance für Reformen in Europas letzter Diktatur? [BFP]
Weißrussland hat beim Internationalen Währungsfonds einen neuen Milliardenkredit beantragt (Quelle: belarus.by). Wie aus Agenturmeldungen zu erfahren ist, sollen 3,5 – 8 Milliarden US-Dollar nötig sein, um die Währung (weißrussischer Rubel) und die Wirtschaft zu stabilisieren.
Wäre das nicht eine optimale Gelegenheit, im Gegenzug politische Reformen in “Europas letzter Diktatur” zu fordern? Zumindest der schwedische Außenminister äußerte sich bereits in diese Richtung. Auf Twitter schrieb Carl Bildt, dass sich die Politik ändern müssen – anderenfalls werde es keine (Finanz-)Hilfen geben.

Zuletzt hatte es immer wieder Meldungen über den brutalen Umgang mit der Opposition in Weißrussland gegeben. Auch die Wiederwahl von Alexander Lukaschenko als Präsident im Dezember letzten Jahres war nach der Festnahme einiger Gegenkandidaten im Ausland stark kritisiert worden.
- Chaos in Jemens Hauptstadt Sanaa: Tote bei Gefechten – Diplomaten ziehen ab (tagesschau)
- UN: Rebellen verübten keine Kriegsverbrechen in Libyen (Deutsche Welle)
- Ägypten: Mubarak soll im August vor Gericht gestellt werde (SPIEGEL)
- Nach Talokan-Attentat: Fünf Polizisten in Afghanistan verhaftet (FAZ)
- Clinton: ”Syrien muss die Brutalität stoppen” (Sueddeutsche)
- Sudan: Khartum fordert Abzug der UNO-Mission bis Juli (derStandard)
- Anklageverlesung in Den Haag: Mladic-Termin am Freitag (n-tv)
- Wetter… (BFP)
- US-Haushalt: Streit um Schuldenlimit spitzt sich zu (Handelsblatt)
- Japans Premier muss sich Misstrauensvotum stellen (NZZ)
- Gibraltar: Dieseltank explodiert neben Kreuzfahrtschiff (FOCUS)
- EU wagt neuen Vorstoß für geinsame Asylpolitik (diePresse)
- Duisburg: Ermittlungen belasten Verantwortliche der Loveparade (ZEIT)
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Am 02. Juni 2004 werden fünf Mitglieder der Hilfsorganisation “Ärzte ohne Grenzen” in Afghanistan ermordet.
Tags: Afghanistan, Ägypten, al-Qaida, Alexander Lukaschenko, Asyl, Carl Bildt, Demonstration, EU, Europäische Union, Gibraltar, Haushalt, Hillary Clinton, Hussein Ibish, IWF, Japan, Jemen, Khaled Abdel Nabbi, Khartum, Libyen, Libyen-Krieg, Massenproteste, Misstrauensvotum, Muhammad Husni Mubarak, Naoto Kan, Ratko Mladic, Sanaa, Sudan, Syrien, UNO, USA, Weißrussland, Zinjibar
Von red















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