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Weißrussland beantragt IWF-Hilfe: Chance für Reformen in Europas letzter Diktatur?

01.06.2011

Weißrussland hat beim Internationalen Währungsfonds einen neuen Milliardenkredit beantragt (Quelle: belarus.by). Wie aus Agenturmeldungen zu erfahren ist, sollen 3,5 – 8 Milliarden US-Dollar nötig sein, um die Währung (weißrussischer Rubel) und die Wirtschaft zu stabilisieren.

Wäre das nicht eine optimale Gelegenheit, im Gegenzug politische Reformen in “Europas letzter Diktatur” zu fordern? Zumindest der schwedische Außenminister äußerte sich bereits in diese Richtung. Auf Twitter schrieb Carl Bildt, dass sich die Politik ändern müssen – anderenfalls werde es keine (Finanz-)Hilfen geben.

Zuletzt hatte es immer wieder Meldungen über den brutalen Umgang mit der Opposition in Weißrussland gegeben. Auch die Wiederwahl von Alexander Lukaschenko als Präsident im Dezember letzten Jahres war nach der Festnahme einiger Gegenkandidaten im Ausland stark kritisiert worden.

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