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Entzogene Überflugrechte: Teheran sorgt für Verspätung der Kanzlermaschine

31.05.2011

Auf dem Weg des Regierungsflugzeugs “Konrad Adenauer” nach Indien ist es zu diplomatischen Auseinandersetzungen mit dem Iran gekommen. Weil die Islamische Republik zunächst den Überflug verweigerte, musste die Maschine der Kanzlerin knapp zwei Stunden über der Türkei kreisen.

Nach den häufigen technischen Komplikationen der Vorgängermaschine gab es auf dem Jungfernflug der neuen “Konrad Adenauer” nun also diplomatische Komplikationen, die erst nach etlichen Telefonaten und Vermittlung Ankaras gelöst werden konnten.

Den genauen Ablauf der Flugs liest man hier nach: Air Merkels missglückter Jungfernflug (SPIEGEL)

Was der Iran mit dem Entzug der Überflugrechte erreichen wollte, war zunächst unklar. Vor allem, da die zweite Regierungsmaschine mit Ministern an Board ohne Probleme den iranischen Luftraum passieren konnte. Eine gezielte Aktion gegen die Kanzlerin also? Ein Zusammenhang mit den erst vor wenigen Tagen verhängten EU-Sanktionen gegen den Iran? Der von Westerwelle einbestellte iranische Botschafter soll jetzt Antworten geben.

Übrigens: Angela Merkel verschlief die Sache und bekam die Hektik gar nicht mit…

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