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USA vor dem Wahlkampf: Auf zur nächsten Reform

12.05.2011

US-Präsident Barack Obama will vor dem Wahljahr 2012 nach der Finanz- und Gesundheitsreform nun auch noch ein drittes großes Thema angehen: Die Einwanderungsreform.

Dazu hat Obama in der texanischen Grenzstadt El Paso eine Rede gehalten und viele richtige und wichtige Dinge angesprochen. Der Beginn des großen Wahlkampfs war allerdings ebenso zu spüren.

Der US-Präsident ging auf den erfolgreichen Ausbau des “Zauns” ein, auf vermehrte Abschiebungen, sowie auf die vielen Polizisten, die an der Grenze zu Mexiko illegale Einwanderung verhindern sollen. So viel für die konservative Wählerschaft.

Doch was wären die USA ohne Einwanderer? Nichts. Das Land identifiziere sich durch die Immigranten – oder: E Pluribus Unum, Out of many, one –, so Obama.

Mehr als 11 Millionen Menschen sollen sich ohne gültige Papiere in den USA aufhalten. Dadurch sei eine “Untergrundwirtschaft” entstanden, die Löhne kaputt mache und diejenigen bestrafe, die sich an die Regeln hielten.

Nun muss also ein Plan her, der vielen Einwanderern einen Weg in die Legalität öffnen soll. Damit erhofft sich der Präsident offensichtlich wieder die Stimmen der lateinamerikanischen Wähler, die ihn bereits 2008 groß unterstützen.

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