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Fast 40.000 Tote in vier Jahren: Mexiko sehnt sich nach Ende der Gewalt

09.05.2011

Fast 40.000 Tote in vier Jahren – das ist die Bilanz des bitteren Drogenkriegs in Mexiko. Jetzt regt sich Wiederstand in der Bevölkerung.

Mit einem Schweigemarsch haben Medienberichten zufolge zwischen 85.000 und 100.000 Menschen in Mexiko-Stadt gegen die Gewalt im Kampf gegen die Drogenkartelle protestiert – kritisiert wurde vor allem auch das harte Vorgehen der mexikanischen Armee.

Javier Sicilia, Dichter und Journalist, der seinen Sohn in diesem Drogenkrieg verlor, führte die Demonstration zum Gedenken der Opfer an.

Die Forderung nach einer Lösungsfindung ohne weitere Gewalt ist wünschenswert, in der gegenwärtigen Lage jedoch nur schwer vorstellbar. Seit Beginn des Jahres kamen bereits mehr als 3.000 Menschen ums Leben.

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