Report: Pakistan das gefährlichste Land für Journalisten
06.05.2011
Das CPJ (Committee to Protect Journalists) ermittelt seit 1992 die Zahl der getöteten Journalisten weltweit. Schaut man aufs vergangene Jahr, führt Pakistan die Liste der Länder an, in denen die meisten Medienvertreter getötet wurden – noch vor dem Irak.
Doch zunächst ein Blick auf alle verfügbaren Zahlen seit 1992 sowie die Zusammensetzung dieser. Das CPJ unterscheidet für jeden Eintrag zwischen “Motive Confirmed” und “Motive Unconfirmed”. Im ersten Fall ist der direkte Bezug des Todes des Journalisten zu seiner Arbeit bestätigt. breakfastpaper hat die bestätigten Fälle ausgewertet (Download der Rohdaten am Ende des Artikels):
Seit 1992 kamen demnach mehr als 800 Journalisten in knapp 100 Ländern aufgrund ihrer Arbeit ums Leben. Der Irak führt die Liste mit 149 Fällen an.
Getötete Journalisten seit 1992 nach Land (10 höchste Werte):
…auf der Weltkarte verteilt:
…nach Todesursache:
Sieht man sich nun das vergangene Jahr an, verteilen sich die Fälle deutlich anders auf die Länder. Den Daten zufolge war Pakistan 2010 mit 8 getöteten Journalisten das gefährlichste Land für Medienvertreter:
Timeline der getöteten Journalisten im Jahr 2010:
Die ständig aktualisierten Rohdaten stellt das CPJ als XLS zur Verfügung.
Alle Grafiken generiert aus Google Fusion Tables.
Tags: Journalismus, Pakistan
Von David Hamann















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