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Portugal braucht 78 Milliarden – Sparplan angeblich “milder” als für Griechenland und Irland

04.05.2011

Das Rettungspaket für das krisengeschüttelte Portugal steht. Insgesamt 78 Milliarden Euro sollen vom IWF und der EU bereitgestellt werden.

Laut dem geschäftsführenden Regierungschef José Sócrates sollen die ausgehandelten Bedingungen milder sein als die für Griechenland und Irland. So soll den Portugiesen etwa zum Abbau des Defizits mehr Zeit eingeräumt werden. Man habe sich auf eine Laufzeit der Hilfen von drei Jahren geeinigt, hieß es.

Damit der Plan umgesetzt werden kann, müssen am 16. Mai noch die EU-Finanzminister zustimmen.

Trotz Abschwächung der Sparmaßnahmen (niedrigste Renten werden nicht gesenkt , 13. Gehalt wird nicht gestrichen, keine weiteren Kürzungen im öffentlichen Dienst, …) wird den Portugiesen diese fremde “Einmischung” gar nicht gefallen. Siehe dazu auch: Vor-Ort-Bericht: EU-Finanzhilfen sind das Thema in Portugal.

Foto: © davidhamann media

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