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Erfolg für Obama: Osama Bin Laden in Pakistan getötet

02.05.2011

Zehn Jahre nach den Anschlägen vom 11. September geht die Jagd nach dem meistgesuchten Terroristen der Welt zu Ende. Wie US-Präsident Barack Obama am Montag bekannt gab, haben US-Spezialkräfte al-Qaida-Chef Osama Bin Laden in Pakistan – wo er schon vorher vermutet wurde – getötet.

Nach Angaben der USA hatte er sich auf einem Anwesen in Abbottabad, rund 100 Kilometer nördlich von Islamabad, verschanzt. Laut “ABC” soll der Einsatz von 25 Soldaten der Navy Seals durchgeführt worden sein. Die US-Kräfte seien dabei unverletzt geblieben, hieß es.

Für US-Präsident Barack Obama ist der Tot von Bin Laden ein großer Erfolg. War er es doch, der im Präsidentschaftswahlkampf 2007-2008 eine Fokussierung auf die Jagd nach dem Terrorchef respektive al-Qaida forderte und dem damaligen Präsidenten Bush vorwarf, dieses Ziel aufgrund des nicht legitimierten Irak-Kriegs aus den Augen verloren zu haben.

Für den Präsidenten kann dieser Erfolg zu einem noch größeren werden, wenn der Tod von Bin Laden eine Wende in der Außenansicht der Vereinigten Staaten von Amerika einläutet. Raus aus dem Irak, Hilfe der Demokratiebewegungen in der arabischen Welt, Unterstützung eines palästinensischen Staates.

Foto: Public Domain, Federal Bureau of Investigation, Wikipedia

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