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Griechenland: Die Lage ist weiter miserabel!

18.04.2011

Der Fokus der Medien liegt seit längerer Zeit woanders. Die wirtschaftliche Lage in Griechenland bleibt nichtsdestotrotz weiter miserabel.

2009 schrumpfte die Wirtschaft um 2 Prozent, 2010 um 4,5 Prozent. Eine Zahl, die sich seit der Krise jedoch stetig nach oben bewegt, ist die Arbeitslosenquote. Mit über 15 Prozent steht dieser Wert stellvertretend für die Situation im Land.

Noch immer müssen etliche Firmen schließen und auch in Zukunft wird eher mit einer Verschlechterung der Lage als mit einem langsamen Wiedererstarken der griechischen Wirtschaft gerechnet.

Um dem entgegenzuwirken hat die Regierung zwar neue Förderprogramme ausgerollt, doch bis diese deutliche Wirkung zeigen, wird viel Zeit vergehen.

Der Bürokratieapparat mit seiner unheimlichen Korruption besteht weiterhin und kann trotz neuer Bestimmungen nicht von heute auf morgen verschwinden. Ende 2010 leistete sich Griechenland immerhin noch ganze 768.000 Staatsdiener.

Während es weiter bergab geht, kündigt die griechische Regierung immer neue Sparpakete an. Wie jedoch schon bei Ausbruch der Krise befürchtet, kann sich das gebeutelte Land nicht gesundsparen. Den sonst so gepredigten Stimulus in wirtschaftlichen Krisensituationen darf der Mittelmeerstaat nicht anwenden. Und so wird weiter gespart…

Foto: Parthenon, Flickr: roblisameehan, CC

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