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NRW: Wo ist jetzt der Atommüll hin?

03.04.2011

Die Katastrophen- und Pannenmeldungen zur Atomkraft überschlagen sich. Die neueste kommt aus Nordrhein-Westfalen:

Die Düsseldorfer Landesregierung kann nicht sagen, wohin 2285 radioaktive Brennelementekugeln aus dem 1988 abgeschalteten Reaktor in Jülich gebracht worden sind. Medienberichten zufolge vermutet die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, dass ein Teil der Kugeln im Bergwerk Asse eingelagert wurde.

Das Forschungszentrum, das diese Alternative zu klassichen Brennstäben entwickelte, hat nach Angaben der taz jedoch mitgeteilt, dass eine Restmenge zu Bruch gegangener Brennelementekugeln in Jülich zur Lagerung einzementiert worden sei. Unklar scheint weiter, ob es sich dabei um die gesamte Menge des “fehlenden” Mülls handelt.

Foto: Anti-Atomkraft-Demo, Flickr: 2e14, CC

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