Fukushima: Die Gefahr gerät in Vergessenheit
24.03.2011
Noch vor wenigen Tagen kam keine Titelseite ohne Eindrücke und Neuigkeiten der Ereignisse in Japan und insbesondere Fukushima aus. Heute, weniger als zwei Wochen nach der erschreckenden Wasserstoffexplosion in Reaktor 1 des Krisen-Kraftwerks schwindet die Aufmerksamkeit.
Sieht man sich die Zeitungen an, könnte man meinen, die Situation im und um Fukushima hätte sich verbessert. Weniger Schreckensnachrichten bedeuten dabei leider nicht gleich weniger Schrecken.
Es gibt weiterhin keine Entwarnung! Noch am Dienstag trat schwarzer Rauch aus zwei Reaktoren aus, am Mittwoch wurde das Kraftwerk komplett evakuiert – Techniker und Feuerwehrleute mussten das gesamte Gelände verlassen –, kontaminierte Milch und Spinat werden inzwischen aus dem Verkehr gezogen, die Belastung von Radioaktivität im Trinkwasser hat in Tokio deutlich zugenommen . Niemand in Japan kann über echte Fortschritte berichten, das Risiko ist nicht kleiner geworden.
Und genau deshalb benötigt das Land weiterhin unsere Aufmerksamkeit und mehr internationale Hilfe.
Foto: YouTube
Tags: Atomkatastrophe, Atomkraft, Fukushima, Japan
Von David Hamann















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