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Libyen: Internationale Gemeinschaft muss unverzüglich handeln!

22.02.2011

Die jüngsten Meldungen aus Libyen sind erschreckend. Menschen, die für ihre Freiheit kämpfen, werden von Sicherheitskräften und Söldnern willkürlich erschossen, ja massakriert. Staatschef Gaddafi und sein Familienclan geben das eigene Volk zum Abschuss frei.

Die Reaktionen aus aller Welt sind in den vergangenen Tagen deutlicher geworden. Man fordert den Gewaltverzicht, die Wahrung der Menschenrechte und zum Teil auch schon den Rücktritt von Gaddafi.

Während sich die Appelle überhäufen, gibt es bisher kaum konkrete Antworten auf die Krise in dem nordafrikanischen Staat. Libyen ist nicht Tunesien und auch nicht Ägypten. Was in Libyen nach den letzten Berichten geschieht kann man nur als Völkermord bezeichnen.

Deshalb sollten die Vereinten Nationen, die Arabische Liga, die NATO unverzüglich zusammenkommen und eine gemeinsame Lösung finden, um weitere Massaker zu verhindern und damit auch ein Zeichen für die anderen Diktatoren in der Arabischen Welt zu setzen. Eine Lösung, die scharfe Sanktionen verhängt, die nicht zwangsläufig militärisch sein muss, jedoch ohne weitere Verzögerung zur Einstellung der Gewalt führt.

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