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BFP-Wahlempfehlung: Der neuen SPD eine Chance geben

20.02.2011

Es war ein besonderer Wahlkampf – so unerwartet plötzlich und doch so ungewöhnlich klar.

CDU

Die CDU sorgte mit vielen kleinen Skandalen, Rücktritten und auch Dummheiten für historisch schlechte Umfragewerte und verspielte im Wahlkampf ihr letztes bisschen Glaubwürdigkeit. Beispiele gefällig? Die Distanzierung von Ex-Bürgermeister Ole von Beust, welcher die letzten neun Jahre in der ersten Reihe der Hamburger CDU stand. Die Aufstellung des ehemaligen Feindes der eigenen Schulpolitik auf einer CDU-Liste war ebenfalls geschmacklos.

GAL/Grüne

Die GAL hatte und hat ein gutes Regierungsprogramm, sorgte mit ihrer strategischen Kündigung der schwarz-grünen Koalition jedoch erst für den großen Wirbel. Viele warfen ihr daher das “Schleichen” aus der Verantwortung vor. Einen wenig glaubwürdigen Kompromiss musste die GAL darüber hinaus im Streit um das Kohlekraftwerk Moorburg eingehen.

FDP

Die nicht in der Bürgerschaft vertretene FDP sollte ihre internen Streitereien und Querelen beseitigen, bevor sie Regierungsverantwortung übernimmt.

SPD

Die 2001 abgewählte SPD hat sich dagegen bereits neu aufgestellt und ihr Profil geschärft. Sie stellt kluge wirtschaftspolitische Lösungen vor, die die Hansestadt dringend braucht. Sie vergisst dabei die sozialpolitischen Herausforderungen nicht und macht Vorschläge, wie die derzeitigen Probleme auch unter Berücksichtigung der angespannten Haushaltslage überwunden werden können.

Geben wir der SPD, geben wir Olaf Scholz die Chance, sein Programm in den kommenden vier Jahren zu realisieren. breakfastpaper empfiehlt bei den Hamburger Bürgerschaftswahlen 2011 daher die SPD.

Foto: Olaf Scholz, © SPD

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