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Hamburg-Wahl: Politprominenz soll Wahlkampf anschieben

19.01.2011

Die Bürgerschaftswahl in Hamburg ist zum Greifen nah: Um in den letzten Wochen vor der Wahl noch einmal alles herauszuholen, greifen viele Parteien auf Politprominenz aus Berlin zurück. Ein Überblick über die anstehenden Termine:

SPD: Die SPD verzichtet weitgehend auf Besuche von prominenten Berliner Politikern und setzt vielmehr auf den direkten Dialog mit den Bürgern. Dazu ist SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz in jedem Wahlkreis unterwegs. Einzig Parteichef Sigmar Gabriel wird am 17. Februar erwartet.

CDU: Die CDU muss sich angesichts ihrer miserablen Umfragewerte besonders anstrengen. Unterstützung soll dabei von Bundeskanzlerin Angela Merkel kommen. Am Samstag, 22. Januar 2011, wird die Parteichefin in Hamburg erwartet.

Grüne: Für die Grünen war am gestrigen Dienstag Bundesvorsitzender Cem Özdemir in Hamburg. Besuche von Claudia Roth und/oder Renate Künast sind noch offen.

Linke: Die Linke plant für den 17. Februar ein Programm mit Ko-Vorsitzender Gesine Lötzsch und Fraktionsvorsitzendem im Bundestag Gregor Gysi.

FDP: Die FDP will am 27. Januar und 17. Februar trotz aller Kritik ihren Bundesvorsitzenden Guido Westerwelle zur Hilfe holen. Auftritte mit Generalsekretär Christian Linder sind ebenfalls geplant.

Hamburgs Bürger sind am 20. Februar zur Bürgerschaftswahl aufgerufen, um einen neuen Senat für die Hansestadt zu wählen. Die Hamburger schwarz-grüne Koalition war Ende November auseinandergebrochen.

Foto: Hamburg-Flagge, © davidhamann media

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