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Hamburg-Wahl: Die plötzliche Liebe zur SPD

17.01.2011

Die guten Umfragewerte der SPD in Hamburg sorgen bei den anderen Parteien zunehmend für Unbehagen. Die Angebote der potentiellen Juniorpartner überraschen daher nicht.

Noch-Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU) sieht eine große Koalition derzeit als “beste Möglichkeit”, wenngleich er auch nicht dafür werbe (“MoPo” vom Samstag). Und auch FDP-Spitzenkandidatin Katja Suding schmeichelt den Sozialdemokraten. “Vor 20 Jahren war Rot-Gelb in Hamburg ein Erfolgsmodell”, sagte sie dem “Focus”. Ob die Liberalen, die momentan mit sehr schlechten Umfragewerten zu kämpfen haben, nach dem 20. Februar aber überhaupt noch mitreden dürfen, bleibt abzuwarten.

Für SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz ist der Wunschpartner dagegen schon klar: die Grünen. In einem Interview mit dem “Deutschlandfunk” gestand er zwar ein, dass SPD und Grüne unterschiedliche Parteien seien, sich in dieser Konstellation aber dennoch die meisten Schnittmengen ergäben.

Foto: Olaf Scholz, © davidhamann media

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Von

  • Uri Gellersan

    Immer wieder interessant, wie der Bürger von den Meinungsmachern für dumm verkauft wird.
    Haben die schon wieder vergessen, dass Olaf Scholz erst 2009 Gast der Bilderberger war?
    Es liegt auf der Hand, dass er dort für genau diesen Zeitpunkt der Neuwahl in Hamburg gebrieft wurde und man muss schon ziemlich naiv sein um zu glauben, dass sich mit einem Bürgermeister Scholz in Hamburg irgendetwas zum besseren oder gar zum Wohle des Gemeinwesens ändert.

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