News für Freitag, 14.01.11
14.01.2011
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Hamburg-Wahl: Rot-Grün in Umfragen deutlich vorn [BFP]
In Hamburg stehen die Zeichen auf Rot-Grün und damit auf Regierungswechsel am 20.Februar. In einer neuen Umfrage von Infratest dimap kommen SPD und GAL auf zusammen 60 Prozent der Wählergunst.
Die Partei von Spitzenkandidat Olaf Scholz (SPD) ist dabei unverändert stärkste Kraft. 43 Prozent der Hamburger wollen laut Umfrage vom 13.01. die SPD bei den Bürgerschaftswahlen Ende Februar wählen. Die Grünen erfahren eine Zustimmung von 17 Prozent. Die regierende CDU kommt auf 26 Prozent. Unverändert zur Umfrage vom Dezember 2010 würde die FDP mit 4 Prozent weiterhin an der 5-Prozent-Hürde scheitern.
Die Beliebtheitswerte des SPD-Spitzenkandidaten Olaf Scholz und des amtierenden Hamburger Ersten Bürgermeisters, Christoph Ahlhaus (CDU), sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache: Wenn der Bürgermeister direkt gewählt würde, sprächen sich 59 Prozent für Scholz aus, nur 23 Prozent für Ahlhaus. Darüber hinaus überwiegt der SPD-Kandidat auch bei der direkten Gegenüberstellung der Kompetenzen.
Hong Kong ist die freieste Volkswirtschaft der Welt [BFP]
Hong Kong ist zum siebzehnten Mal zur freiesten Volkswirtschaft der Welt erklärt worden. Gleich dahinter folgten Singapur auf Platz zwei, sowie Australien auf Rang drei und Neuseeland auf Platz vier.
Die USA belegten Platz 9, China landete abgeschlagen auf 135.
Detaillierte Daten für Deutschlands Platzierung auf Rang 23: Grafik
Im Vergleich zu den Daten Hong Kongs: Grafik
Der Index of Economic Freedom wird jährlich von The Heritage Foundation, einem konservativem amerikanischen Think-Tank und dem Wall Street Journal herausgegeben.
Die zehn wichtigsten Faktoren, die das Ranking bestimmen, sind: Business Freedom, Trade Freedom, Fiscal Freedom, Government Spending, Monetary Freedom, Investment Freedom, Financial Freedom, Property Rights, Freedom From Corruption und Labor Freedom.
Das komplette Ranking direkt bei The Heritage Foundation
WikiLeaks-Chef: China größter Feind + noch unveröffentlichte Dokumente über Rupert Murdoch [BFP]
Neues von WikiLeaks-Chef Julian Assange: In einem Interview mit dem “New Statesman” gab der umstrittene Gründer der Enthüllungsplattform etliche bisher unbekannte Fakten über die Plattform und seine “insurance files” bekannt.
Nach Angaben von Assange ist China der größte “technologische Feind” WikiLeaks, nicht die USA. Die Plattform musste demnach in der Vergangenheit enorme Anstrengungen unternehmen, um Menschen aus der Volksrepublik den Zugriff auf die Seite zu ermöglichen. Offenbar kam es immer wieder zu Sperrungen durch Chinas “aggressive und hochentwickelte” Firewall.
Gerüchte um interne Probleme bei WikiLeaks wies Assange zurück. Die Enthüllungsplattform veröffentliche so viel Dokumente, wie noch nie zuvor. Und falls ihm oder der Plattform etwas zustöße, würden “insurance files” veröffentlicht – eine Art automatisierte Lebensversicherung.
Welchen Inhalt diese Dokumente haben, ist bisher unbekannt. Nach Angaben des WikiLeaks-Chef sollte aber nicht nur die Regierung besorgt über die Veröffentlichung sein. Es seien auch Papiere über Medienzar Rupert Murdoch und sein Medienunternehmen News Corp. dabei, so Assange.
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- VIDEO: Nach Attentat auf Giffords: Obama ruft zu mehr Geschlossenheit auf (BFP)
- Ungünstiges Urteil für Italiens Regierungschef (NZZ)
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- Wetter… (BFP)
- Schäuble kritisiert Barroso-Vorschlag zu größerem Rettungsschirm (Reuters)
- Das Kapital: Eine Frage an unsere keynesianischen Freunde (FTD)
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(Erschienen im Newsletter am Freitagmorgen, 14.01.11)
Fotos: Grafik Hamburg-Wahl, davidhamann media; Hong Kong, Flickr: photos4uandme, CC; Screenshot WikiLeaks
Tags: Barack Obama, Brasilien, Christoph Ahlhaus, Gabrielle Giffords, Hamburger Bürgerschaftswahl, Hisbollah, Hong Kong, Index of Economic Freedom, José Manuel Barroso, Julian Assange, News Corp., Olaf Scholz, Rupert Murdoch, Silvio Berlusconi, Subventionen, The Heritage Foundation, Umfrage, Wahlen, Wall Street Journal, WikiLeaks, Wolfgang Schäuble
Von red

















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