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WikiLeaks: US-Botschafter reagiert auf öffentlich gemachte Äußerungen

29.11.2010

Die jüngste Veröffentlichung der Enthüllungsplattform WikiLeaks hat Einblick in undiplomatische Diplomatendepeschen der Amerikaner gegeben und dabei auch kritische Äußerungen über deutsche Politiker ans Licht gebracht.

US-Botschafter Philip Murphy versuchte jetzt nach seinen öffentlich gemachten Äußerungen über Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesaußenminister Guido Westerwelle die Wogen zu glätten. Dem “Tagesspiegel” sagte er: “Es wird jetzt ein paar schwierige Tage geben, aber ich bin fest davon überzeugt, dass das deutsch-amerikanische Verhältnis von diesen Verstimmungen nicht dauerhaft belastet wird. Wir werden das durchstehen”.

Dennoch gehe es laut Murphy nicht um Entschuldigungen: “Mit Frau Merkel und Herrn Westerwelle bin ich glücklicherweise permanent im Gespräch, daran wird sich nichts ändern und ich bin sicher, dass wir diese schwierige Phase jetzt sowohl auf Regierungs- als auch auf der persönlichen Ebene in den Griff bekommen werden”, wird der US-Botschafter zitiert.

Quelle: Tagesspiegel

Foto: WikiLeaks.org Screenshot

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