Berliner Beamte sind einen Monat pro Jahr krank
14.10.2010
Diese Nachricht vom September 2010 ist an mir vorbeigegangen: Berliner Ämter- Mitarbeiter sind einen Monat im Jahr krank. Weil die Meldung aber wirklich so unglaublich ist, greife ich das Thema noch einmal kurz auf.
Die Mitarbeiter der Berliner Verwaltung sind im Durchschnitt einen Monat pro Jahr krank. Die Beschäftigten der Hauptverwaltung fallen sogar an durchschnittlich 32,1 Tage im Jahr aus (Zahlen von 2008).
Berlin.de schreibt dazu:
2008 lag die sogenannte Gesundheitsquote in der Berliner Hauptverwaltung somit bei 91,2 Prozent – andersherum formuliert: Von zehn Mitarbeitern ist fast immer einer krank.
Die Krankenrate ist damit sehr viel höher als in der Wirtschaft. Ein Auszug von rbb-online.de:
Der Krankenstand ist damit in der öffentlichen Verwaltung erheblich höher als in der Wirtschaft. Deutsche Firmen mussten im Jahr 2008 nach einer Statistik der Betriebskrankenkassen lediglich an 13,4 Tagen wegen Krankheit auf ihre Beschäftigten verzichten.
Der Beamte bekommt ein weiteres Attribut. Er ist nicht mehr nur teuer, sondern jetzt auch noch überdurchschnittlich oft krank. Eigentlich sollte man Pauschalkritik unterlassen – eigentlich. Was macht die Mitarbeiter so krank? Die ständige Unterbeschäftigung?
Foto: Leeres Büro, Flickr: dam, CC
Tags: Beamte, Berlin, Krankschreibung
Von David Hamann















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