IWF: USA und Europa müssen Macht abgeben
10.10.2010
Bei der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds wurde vor allem eines klar: die Industriestaaten müssen Macht zugunsten der Schwellenländer abgeben.
Angeführt von China wurde am Wochenende eine striktere Kontrolle der Wirtschaftspolitik der weiter entwickelten Nationen wie den USA und europäischen Staaten durchgesetzt. “Eine strengere und gleichmäßigere Überwachung der Anfälligkeiten großer fortgeschrittener Volkswirtschaften ist eine Priorität”, heißt es demnach in der Erklärung der Tagung.
Und statt den aktuellen Konflikt des globalen Währungssystems zu schlichten, gab es am Wochenende nur noch mehr gegenseitige Vorwürfe. So ist es laut China nicht der eigene Handelsbilanzüberschuss, der das System aus der Balance bringt, sondern die Politik des “billigen” Geldes der Industriestaaten.
Foto: Dominique Strauss-Kahn, IWF-Direktor, Flickt: International Monetary Fund, CC
Tags: China, Europäische Union, IWF, USA, Währungen, Währungskrieg
Von David Hamann















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