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EU: Sparen durch gemeinsame Verteidigungsstrategie

25.09.2010

Es ist ein weiterer Schritt in Richtung einer politischen Union in Europa. Auf einem Treffen der EU-Verteidigungsminister haben sich nach Angaben von Teilnehmern viele der 27 Mitgliedsstaaten für eine Kooperation in der Beschaffung und im Betrieb von Waffensystem ausgesprochen. “Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung” in der Samstagsausgabe (Print).

Ziel der Zusammenarbeit soll eine europäische Verteidigungsstrategie sein, die im Hinblick auf hohe Staatsdefizite Kosteneinsparungen ermöglichen könnte.

Im Gespräch ist vor allem die Gründung einer multinationalen Luftwaffe (z.B. Hubschrauber-/ Flugzeuggeschwader). Ein entscheidender Faktor soll weiterhin die Einhaltung von Standards sein. Als Negativ-Beispiel gelte der Mehrzweckhubschrauber NH 90, den Frankreich, Italien, Deutschland und die Niederlande zwar zusammen entwickeln, aber letztlich in zwanzig verschiedenen Version herstellen, schreibt die FAZ.

Der gemeinsame Einsatz von individuellen Verteidigungssystemen soll bei den Staaten mit vollwertiger Armee hingegen auf Widerstand gestoßen sein. Hier befürchtet man etwa auf deutscher Seite Probleme mit dem Parlamentsvorbehalt. Bei einer Ernstsituation könne dadurch nicht verlässlich auf deutsche Truppenteile zugegriffen werden, wird Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zitiert.

Foto: Flickr: Dave_S., CC

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