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Südkorea liefert Nahrungsmittel in den Norden

17.09.2010

Südkorea hat erstmals seit drei Jahren Nahrungsmittel in den Norden geliefert. Das berichtet die “New York Times“.

Seit der jetzige südkoreanische Präsident Lee Myung Bak 2008 an die Macht kam, wurden Hilfsgüter-Lieferungen nahezu komplett eingefroren, um Nordkorea zum Stopp seines Atomwaffenprogramms zu bewegen. Jetzt jedoch scheint es Fortschritte in der Annäherung beider Länder zu geben.

Im Zuge von Gesprächen, die durch den Koreakrieg getrennte Familien wiedervereinigen sollen, ließ der Süden neun Lastwagen mit mehr als 200 Tonnen Reis in das kommunistische Nachbarland passieren.

Weiterhin gab Seoul das OK für  einen weiteren Plan des Roten Kreuzes, insgesamt 5000 Tonnen Reis zur Verfügung zu stellen.

Hilfe, die dringend benötigt wird. Denn die Folgen des Hochwassers in Nordkorea werden aktuell als so dramatisch eingeschätzt, dass selbst in einem Jahr mit guter Ernte nicht ausreichend Nahrung für die geschätzt 23 Millionen große Bevölkerung zur Verfügung stände.

(Foto: Flickr: John Pavelka, CC)

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