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USA-Haushaltsdefizit: Alan Greenspan für höhere Steuern

16.09.2010

Der ehemalige Chef der US-Notenbank Federal Reserve, Alan Greenspan, hat sich bei einem Zusammenkommen des “Council on Foreign Relations” in New York für eine Änderung der US-Steuerpolitik ausgesprochen. Dies berichtet das “Wall Street Journal“.

Laut Greenspan haben die in der Vergangenheit beschlossenen steuerlichen Anreize die Erwartungen bei weitem nicht erfüllt. Daher müsse man zu diesem Zeitpunkt vermutlich eher weniger tun als mehr. Was aber mehr denn je auf der Tagesordnung stehen sollte, ist der Umgang mit den Haushaltsdefiziten.

Seine Bedenken um die aktuelle Situation seien so groß, dass er erstmalig eine Politik der Steuererhöhungen und gleichzeitige Senkung der Ausgaben unterstütze, sagte Greenspan. Auch die großzügigen Steuererleichterung, die noch unter der Amtszeit von US-Präsident George W. Bush eingeführt wurden, sollten seiner Meinung nach auslaufen.

(Foto: Flickr: hiyori13, CC)

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