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Friedensgespräche: Siedlungspolitik erschwert Verhandlungen

14.09.2010

In der zweiten Runde der Nahost-Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern steht erneut die israelische Siedlungspolitik im Vordergrund. US-Außenministerin Hillary Clinton fasste die fehlende Kompromissbereitschaft beider Seiten wie folgt zusammen: “Für mich ist es ganz einfach: Keine Verhandlungen, keine Sicherheit, kein Staat”.

Von Seiten Israels wird kein Verständnis für die palästinensische Position entgegengebracht. Ein Berater von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu äußerte sich: “Der Bau der Siedlungen ist seit dem Beginn der Verhandlungen mit den Palästinensern 1993 immer fortgesetzt worden, und trotzdem wurde verhandelt”. Ein von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas angedrohter Verhandlungsstopp sei daher nicht verständlich.

Die Palästinenser sehen die Siedlungspolitik Israels dagegen für das Schlüsselthema bei den von den USA vermittelten Friedensverhandlungen.

(Foto: Flickr: Jüdischer Siedlungsbau, Benjamin Chun, CC)

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