USA: Der 11. September politisiert
12.09.2010

Die Gedenkfeiern zum neunten Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September haben eine Spaltung der Gesellschaft hervorgerufen. Während der Tag in den vergangen Jahren zur Einheit der Nation beitrug und das gemeinsame Gedenken der Opfer in den Vordergrund stellte, wurde der 11. September in New York in diesem Jahr stark politisiert.
Demonstrationen für und gegen den Bau einer Moschee nahe des Ground Zeros zeigten eine deutliche Spaltung der Bevölkerung in zwei Lager. Während viele New Yorker noch trauerten, ging es bei den Demonstrationen schlussendlich jedoch nicht mehr nur um die Moschee, sondern auch allgemein um den christlichen Glauben, Abtreibung und die rechte Tea-Party-Bewegung.
Unterstützung für das rechte Lager brachte zudem eine Ansprache von Geert Wilders. Der niederländische Rechtspopulist war für eine Rede vor den Moschee-Gegnern angereist, motivierte diese in ihren Überzeugungen und hetzte – unter Applaus – gegen muslimische Minderheiten.
Video der Demonstrationen: Rallies Concerning Islamic Center Bring Controversy To Lower Manhattan (NY1)
(Foto: © davidhamann media)
Tags: 9/11, Demonstration, Ground Zero, Moschee, New York
Von red















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