Kein Blankoscheck für Griechenland
24.04.2010
Nachdem Griechenland um Finanzhilfen der EU und des IWF gebeten hat, muss sich der Mittelmeerstaat auf neue, härtere Sparmaßnahmen einstellen. Nur mit einem “glaubwürdigen Sparprogramm” insbesondere für 2011 und 2012 wird es finanzielle Unterstützung aus Deutschland geben, so Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auch Bundesaußenminister Guido Westerwelle stellt die Griechen darauf ein, “keinen Blankoscheck [zu] erwarten”. Ungelegen kommt das Hilfegesuch für der Bundesregierung jedoch in jedem Fall. Während man gehofft hatte, konkrete Hilfszusagen bis nach der NRW-Wahl zu verschieben, droht jetzt auch noch Ärger von Ökonomen, die in dem Griechenland “Bail Out” einen klaren Verstoß gegen den Maastricht-Vertrag sehen und spätestens in zwei Wochen eine Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht einreichen wollen.
- EURO-KRISE: ATHEN BITTET UM DIE RETTUNG: Merkel stellt Griechenland harte Bedingungen für Hilfe (Abendblatt)
- Hilferuf aus Athen: Merkel steckt in der Griechenland-Falle (SPIEGEL)
Tags: Angela Merkel, Bundesverfassungsgericht, EU, Euro, Europäische Union, Griechenland, Guido Westerwelle, IWF, Landtagswahlen, Maastricht-Vertrag, Nordrhein-Westfalen, Rettungspaket, Staatsbankrott, Staatsdefizit, Wahlen
Von red















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