Hilfen in Anspruch nehmen
08.04.2010
Die Lage für Griechenland wird zunehmend brenzlig. Während EZB-Chef Jean-Claude Trichet versucht, die Spekulationen auf einen Staatsbankrott einzudämmen und die Märkte zu beruhigen, fordert die Rating-Agentur Fitch den Mittelmeerstaat zur sofortigen Inanspruchnahme des EU-Notfallplans. “Es ist an der Zeit, dass die Euro-Zone und die griechische Regierung das wahre Ausmaß ihrer Probleme anerkennen.”, sagte Chris Pryce, bei Fitch zuständig für Griechenland. Der Risikoaufschlag für die griechischen Staatsanleihen stieg indessen auf neue Rekordhöhen. Auch die Aktien heimischer Banken mussten massive Verluste verbuchen. Die Institute benötigen weitere 17 Milliarden Euro aus dem Rettungsfonds, kündigte der grieschische Finanzminister Giorgos Papakonstantinou am Mittwoch an.
- Märkte drängen Griechenland zu EU/IWF-Hilfe (Reuters)
Tags: Chris Pryce, Euro, Europäische Union, EZB, Finanzkrise, Fitch, Giorgos Papakonstantinou, Griechenland, Jean-Claude Trichet, Rettungspaket
Von red















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