Filed Under:  News, Newsletter-Archiv

News für Samstag, 03.04.10

03.04.2010

Heftige Gefechte bei Kunduz: drei Bundeswehrsoldaten gefallen

Am gestrigen Freitag haben sich Bundeswehrsoldaten in Nordafghanistan schwere Gefechte mit den Taliban geliefert. Bei den stundenlangen Kämpfen starben drei deutsche Soldaten und mindestens acht weitere wurden schwer verletzt. Die Regierung und die Opposition reagierten auf die Auseinandersetzungen bei Kunduz mit Entsetzen und sprachen den Angehörigen der Gefallenen ihr Beileid aus. Bundesverteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg brach seinen Urlaub in Südafrika ab und nahm bereits Stellung: “Mit großer Betroffenheit habe ich heute von den Gefallenen und Verwundeten in Afghanistan erfahren müssen [...] Ich bin in Gedanken und Gebeten bei den Soldaten und ihren Familien.”, sagte Guttenberg.

Berichterstattung: SPIEGEL, Deutsche Welle, FOCUS

Israel bombardiert Gaza und warnt Hamas vor weiterer Offensive

Nachdem am Donnerstag eine Rakete aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert wurde, reagierte das Land in der Nacht zum Samstag mit Luftangriffen. Ein Sprecher der israelischen Streitkräfte teilte mit, dass gezielt Waffenfabriken und Waffenlager in Gaza angegriffen wurden. Nach Berichten von Al Jazeera wurden bei dem Luftschlag drei Kinder verletzt.

Die israelische Regierung warnte die Hamas anschließend vor neuen Kampfhandlungen. Sollten die Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf Israel nicht aufhören, müsse man verstärkt gegen die Hamas vorgehen, sagte Vize-Premierminister Silvan Schalom. Die Palästinenserorganisation warf Israel dagegen eine Politik der Eskalation vor.

Berichterstattung: Deutsche Welle, ORF, BFP

Venezuela: Putin spricht mit Chavez über Rüstungsprojekte und Öl

Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin ist am vergangenen Freitag zu einem Besuch nach Caracas, der Hauptstadt Venezuelas, gereist. Er sprach dabei mit Venezuelas Präsident Hugo Chavez über Rüstungsprojekte und die Schaffung eines Gemeinschaftsunternehmens, dass die großen Ölvorkommen in Venezuela gewinnen soll. Das Land verspricht sich weiterhin russische Hilfe bei der Nutzung von Atomkraft. Kritische Stimmen über die Rüstungsprojekte kommen aus den USA. Außenministerin Hillary Clinton warnte bereits im vergangenen Jahr vor einem Rüstungswettlauf in Lateinamerika und wies darauf hin, dass Venezuela seit 2005 etwa vier Milliarden US-Dollar für russische Waffen ausgegeben hätte.

Berichterstattung: Reuters, BAZ

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(Erschienen im Newsletter am Samstagmorgen, 03.04.10)

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