am 08.März 2010 04:30 in News
News für Montag, 08.03.10
Irak: Parlamentswahlen überschattet von Anschlägen
Die Parlamentswahlen im Irak sind erneut von Anschlägen überschattet worden. Aufständische schossen Raketen und feuerten Granaten u.a. auf Wahllokale, Regierungssitz und die US-Botschaft. Mindestens 38 Menschen kamen bei diesen Anschlägen ums Leben. Trotz der Gewalttaten ließ sich ein Großteil der Bevölkerung nicht einschüchtern; nach ersten Hochrechnungen lag die Wahlbeteiligung bei knapp 65 Prozent. Ergebnisse der Wahl werden frühestens in einer Woche bekannt gegeben.
Berichterstattung: Tagesschau, taz, ZEIT/dpa
Fatah bereit für neue NAHOST-Friedensgespräche
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und seine Fatah-Bewegung haben sich für indirekte Friedensgespräche mit Israel bereiterklärt. Bedingung der Gespräche sei, dass vorerst nur mit den USA und nicht direkt mit Israel verhandelt werde, sagte ein Sprecher der Fatah. Bislang hatte Abbas den Baustopp Israels im Westjordanland und Ost-Jerusalem als Voraussetzung für neue Gespräche gefordert. Die Erfolgsaussichten neuer Verhandlungen werden nach ersten Reaktionen israelischer Medien mit großer Skepsis gesehen.
Berichterstattung: FR-Online, Deutsche Welle
MISSBRAUCHSSKANDAL nun auch Sache der Politik
Nachdem immer mehr Missbrauchsfälle an deutschen Schulen und Internaten auftreten, widmet sich nun auch die Politik diesem Thema. Bundesbildungsministerin Annette Schavan kündigte gestern an Konsequenzen aus dem Skandal zu ziehen. ”Wo immer in Schulen und Internaten der Verdacht besteht, dass Missbrauch und Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen vorliegen, muss es null Toleranz geben und vollständige Aufklärung erfolgen”, sagte Schavan der “Bild am Sonntag”. Weiterhin werde sie in den nächsten Tagen mit dem Präsidenten der Kultusministerkonferenz und dem Vorsitzenden der Lehrerverbände über konkrete Maßnahmen beraten.
Tags: Annette Schavan, Anschlag, Anschlagsserie, Fatah, Irak, Israel, Jerusalem, Mahmud Abbas, Missbrauch, Nahostkonflikt, Palästinenser, Parlamentswahlen, Schulen, USA, Westjordanland