Filed Under:  News, Newsletter-Archiv

News für Freitag 26.02.10

26.02.2010

GADDAFI  erklärt der SCHWEIZ den HEILIGEN KRIEG

Der libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi verurteilte in einer Rede in Bengasi das Verbot von Minaretten in der Schweiz und erklärte dem Land den Heiligen Krieg. “Der ungläubigen und abtrünnigen Schweiz, die die Häuser Allahs zerstört, muss mit allen Mitteln der Dschihad erklärt werden”, sagte der Revolutionsführer. Er nannte jeden Muslim, der mit der Schweiz Geschäfte mache, einen Ungläubigen. Der Kampf gegen die Schweiz müsse nun mit allen Mitteln geführt werden.

Die Schweizer hatten sich im November 2009 per Volksabstimmung für das Verbot von neuen Minaretten ausgesprochen. Derzeit gibt es in der Schweiz vier Minarette.

Berichterstattung: Welt, Tagesschau, ZEIT/dpa
Karte: Bengasi, Libyen (Google Maps)

Afghanistan: Erfolgsmeldung bei Operation “MUSCHTARAK”

Nachdem in den letzten Wochen Meldungen über getötete Zivilisten die Schlagzeilen der NATO-Großoffensive “Muschtarak” dominierten, vermelden die Allierten nun eine Erfolgsmeldung. Über der einstigen Taliban-Hochburg Mardscha hissten afghanische Regierungstruppen ihre Flagge – hier weht sie nun das erste Mal seit zwei Jahren. NATO-Angaben zufolge gibt es weiterhin vereinzelte Gefechte, die afghanischen Behörden haben jedoch offiziell die Kontrolle über Mardscha übernommen. Die Radikalen hingegen dementierten diese Nachricht umgehend.

Berichterstattung: ZEIT, SPIEGEL, Deutsche Welle
Karte: Mardscha, Afghanistan (Google Maps)

FED prüft Geschäfte von Goldman Sachs

Die US-Notenbank Federal Reserve hat mitgeteilt die Griechenland-Geschäfte von der Großbank Goldman Sachs zu untersuchen. “Wir prüfen eine Reihe von Fragen in Verbindung mit Geschäften, die Goldman Sachs und andere Unternehmen mit Griechenland abgeschlossen haben”, sagte Fed-Chef Ben Bernanke am Donnerstag vor dem Bankenausschuss des US-Senats. “Die Verwendung dieser Instrumente in einer Weise, die ein Unternehmen oder ein Land absichtlich destabilisiert, ist offenkundig kontraproduktiv”. Goldman Sachs wollte zunächst keine Stellungnahme abgeben.

Berichterstattung: FAZ, Focus, Sueddeutsche

FALKLANDINSELN: Argentinien wendet sich an UNO

Im neuen Falklandkonflikt (BFP vom 24.02.10) wird der Ton schärfer. Nachdem das britische Unternehmen Desire Petroleum am Montag auf einer Ölplattform vor der Insel erste Probebohrungen aufnahm, wandte sich nun der argentinische Außenminister Jorge Taiana direkt an die Vereinten Nationen. Laut Taiana handele es sich bei diesem Vorgehen um einen “illegalen Akt, der gegen das Völkerrecht verstößt”. “Ausdrückliche Uno-Resolutionen, die verlangen, dass keine Partei einseitige Schritte ergreift, die die Situation erschweren könnten” würden von dem britischen Vorgehen missachtet, so Taiana. Die Briten unterstrichen dagegen, dass es keine Zweifel an der Staatshoheit über die Falklandinseln gebe.

Berichterstattung: SPIEGEL, ZEIT/dpa
Karte: Falklandinseln (Google Maps)

Inhalt teilen
  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • email
  • Google Buzz
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Yigg

Tags:  , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Von

BFP auf Facebook