News für Mittwoch, 24.02.10
24.02.2010
Falklandkonflikt: Argentinien gegen Großbritannien
Knapp 30 Jahre nach dem Falklandkrieg gibt es erneut Streit zwischen Argentinien und Großbritannien. Die britische Ölfirma Desire Petroleum PLC hatte am Montag mitgeteilt mit Bohrungen vor den Inseln begonnen zu haben. Vor dem Hintergrund des Streits um die Souveränität der Inseln, bewertet die argentinische Präsidentin Cristina Fernandez die Bohrungen als Missachtung des Völkerrechts. Unterstützung erhält sie von 32 süd- und mittelamerikanischen Ländern. Auf einem Gipfeltreffen in Mexiko wurden eindeutig die “legitimen Rechte der Republik Argentinien in dem Souveränitätsstreit mit Großbritannien” betont. Der mexikanische Präsident Felipe Calderón teilte dies am Montag in einer schriftlichen Erklärung mit. Das Ölunternehmen gibt sich dagegen selbstbewusst und teilte mit, dass sich die Plattform “eindeutig in britischen Gewässern” befinde.
Berichterstattung: FR-Online, SPIEGEL, Focus
Karte: Falklandinseln (Google Maps)
KRAUTSCHEID neuer CDU-Generalsekretär
Andreas Krautscheid wird neuer Generalsekretär der NRW-CDU. Nachdem sein Vorgänger Hendrik Wüst am Montag wegen der Sponsoren-Affäre zurückgetreten war, berief der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers den bisherigen Medien- und Europaminister zu seinem neuen Amt. Krautscheid hat als oberster Wahlkämpfer einen schweren Weg vor sich. Selbst Rüttgers hatte eingeräumt, dass die Affäre der Landes-CDU so kurz vor der Landtagswahl politisch schade.
Die CDU-Landesgeschäftsstelle hatte Werbebriefe an Unternehmen versendet, in denen gegen Bezahlung Einzelgespräche mit dem Ministerpräsidenten angeboten wurden.
Madeira: 42 TOTE geborgen, 13 weitere VERMISST
Nach dem zerstörerischen Unwetter auf Madeira suchen Rettungskräfte weiter nach Überlebenden. Bis zum gestrigen Dienstag wurden 42 Leichen geborgen, mit weiteren Todesopfern muss jedoch gerechnet werden, sagte der Chef der Regionalregierung, Alberto Joao Jardim. Während zunächst von 32 Vermissten die Rede war, suchen die Helfer nun noch 13 Menschen, die den Schlammlawinen zum Opfer gefallen sein könnten. Joao Jardim äußerte diesbezüglich die Vermutung die Opfer könnten ins Meer gespült worden sein.
Tags: Alberto Joao Jardim, Andreas Krautscheid, Argentinien, CDU, Cristina Fernandez, Desire Petroleum PLC, Falklandinseln, Falklandkonflikt, Felipe Calderón, Großbritannien, Hendrik Wüst, Jürgen Rüttgers, Lateinamerika, Madeira, Mexiko, Mittelamerika, Nordrhein-Westfalen, Sponsoring-Affäre, Unwetter
Von red















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