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News für Dienstag, 16.02.10

16.02.2010

Belgien: Viele TOTE bei ZUGUNGLÜCK

Bei einem Zugunglück südwestlich von Brüssel sind Behördenangaben zufolge mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen und über 160 verletzt worden. Zwei Regionalzüge rasten frontal ineinander, weil einer der beiden Lokomotivführer offenbar ein Stoppsignal überfuhr. Hinzu kam, dass die Schienen zum Teil vereist waren und wegen des Schneetreibens schlechte Sicht herrschte.

Weder die Eisenbahngesellschaft noch der Schienennetz-Betreiber wollten sich bisher zu dem Vorfall äußern.

Berichterstattung: Sueddeutsche, Tagesschau, NZZ, ZEIT/dpa

LIBYEN verweigert EU-Bürgern die EINREISE

Libyen verweigert mit sofortiger Wirkung die Einreise von EU-Bürgern – mit der Ausnahmen von Briten. Ein anonymer Verteter des Flughafens teilte mit: ”Es stimmt. Diese Entscheidung ist gefallen. Keine Visa für Europa, außer für Großbritannien”. Damit seien auch die bereits erteilten Visa ungültig.

Eine offizielle Erklärung bzw. Bestätigung der Regierung in Tripolis gab es bislang nicht.

Berichterstattung: ZEIT, Welt

Afghanistan: Erneut zivile Opfer nach NATO-Angriff

Nachdem bereits am Wochenende Zivilisten Opfer einer Großoffensive in Südafghanistan wurden, sind erneut 5 unbeteiligte Afghanen bei einem NATO-Bombenangriffs ums Leben gekommen. Die ISAF teilte mit, die afghanischen Zivilisten seien für Bombenleger gehalten worden. Der Vorfall ereignete sich in der Provinz Kandahar und war damit nicht Teil der Großoffensive “Muschtarak”. Letztere forderte jedoch ebenfalls erneut 3 zivile Opfer, die durch Schüsse von Soldaten umkamen.

Berichterstattung: ZEIT/dpa, Deutsche Welle

JAPAN: Wirschaft erholt sich besser als erwartet

Japans Wirtschaft (BIP) ist nach vorläufigen Berechnungen im Schlussquartal 2009 mit einer Jahresrate von real 4,6 Prozent stärker gewachsen als zunächst erwartet. Finanzminister Naoto Kan äußerte sich im Hinblick auf diese Zahlen: “Die Befürchtungen, dass die Wirtschaft in eine zweistellige Rezession fällt, haben etwas nachgelassen”. Dennoch ist Japans Wirtschaft nach dem schmerzlichen Jahresbeginn aufs Jahr gesehen um 5 Prozent geschrumpft.

Berichterstattung: Sueddeutsche, Welt

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