Filed Under:  News, Newsletter-Archiv

News für Donnerstag, 11.02.10

11.02.2010

Euro-Länder kündigen HILFE für GRIECHENLAND an

Am heutigen Donnerstag wollen die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder auf einem Sondergipfel über die Finanzlage in Griechenland beraten. Das Treffen in Brüssel soll weiteren Druck auf die griechische Regierung ausüben und sie zu neuen Spar-Schritten drängen. Im Notfall würden die Euro-Länder dem hoch verschuldeten Land auch mit Krediten unter die Arme greifen.

Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) kündigte vor dem Treffen bereits an: “Es geht nicht um geschenktes Geld oder um Subventionen [...] Es geht um Kredite mit Zinsen, die man zur Verfügung stellt, um möglichst rasch einem Land zu helfen, damit es hier nicht auf den Finanzmärkten zu Irritationen kommt.”.

Berichterstattung: SPIEGEL, FR-Online, ZEIT/dpa

STEFAN MAPPUS neuer MINISTERPRÄSIDENT in Baden-Württemberg

Weil Günter Oettinger in die EU-Kommission gewechselt ist, erhält das Bundesland Baden-Württemberg einen neuen Ministerpräsidenten. Der 43-jährige Stefan Mappus (CDU) ist vom Stuttgarter Landtag zum Nachfolger Oettingers gewählt worden. Sein Kabinett will er in der Woche nach Fastnacht bekanntgeben.

Berichterstattung: Focus, Stern, n-tv

165 TOTE bei LAWINENUNGLÜCK in AFGHANISTAN

Bei einem schweren Lawinenunglück in Afghanistan sind mindestens 165 Menschen ums Leben gekommen. Nachdem am Montagabend ein Schneesturm eine Serie von Lawinen ausgelöst hatte und einen Straßenabschnitt von 3,5 Km Länge begrub, konnten die Armee, Polizei und freiwillige Helfer bislang 2600 Menschen aus den Schneemassen befreien. Die Bergungsarbeiten gehen weiter, werden jedoch durch weitere Schneestürme erschwert.

Berichterstattung: FAZ, AFP

Zinspolitik: Bernankes EXIT-STRATEGIE

In einem am Mittwoch veröffentlichten Redetext von Ben Bernanke, kündigt der US-Notenbankchef den Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik an. Auch wenn dies zum gegebenen Zeitpunkt noch nicht umsetzbar ist, müsse die Federal Reserve zukünftig zu einer strafferen Geldpolitik zurückkommen und überschüssige Liquidität einsammeln. Besonders große Beachtung schenkt Bernanke den beiden folgenden Instrumenten: Reverse-Repo-Geschäfte und Einlagen bei der Notenbank. Weiterhin hält er es für möglich, dass der Leitzins für eine gewisse Zeit seine Aussagekraft verliert.

Berichterstattung: FTD, Handelsblatt

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