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News für Dienstag, 09.02.10

09.02.2010

PRÄSIDENTENWAHL in der UKRAINE: Janukowitsch siegt

Das vorläufige Endergebnis der Präsidentenwahlen in der Ukraine steht fest und der Sieger auch: Viktor Janukowitsch erhielt demnach 48,8 Prozent der Stimmen, Julia Timoschenko nur 45,6 Prozent. Während Regierungschefin Timoschenko nach der Wahl von Wahlfälschung sprach, bezeichneten die neutralen Wahlbeobachter den Ablauf als frei und demokratisch.

Berichterstattung: Deutsche Welle, ZEIT/dpa, Handelsblatt

IRAN: Frankreich und USA für Sanktionen

Am gestrigen Montag hat der Leiter der iranischen Atombehörde der internationalen Atombehörde IAEO offiziell den Start der Urananreicherung auf 20 Prozent mitgeteilt. Heute (Dienstag) wird die Anreicherung in Anwesenheit von IAEO-Inspekteuren beginnen. Der Iran sei weiterhin für Kompromisse offen, werde aber jetzt mit der Herstellung von hochangereichertem Uran beginnen, sagte Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad.
Der Westen wird hinsichtlich dieser Hinhalte-Politik ungeduldig. USA und Frankreich haben am Montag zu weiteren Sanktionen aufgerufen. Frankreichs Verteidigungsminister Hervé Morin sagte nach einem Gespräch mit dem US-Verteidigungsminister Robert Gates, dass die internationale Gemeinschaft keine andere Wahl habe, als im Weltsicherheitsrat neue Maßnahmen durchzusetzen. Gates fügte hinzu: “Der einzige Weg, der uns bleibt, ist der des Drucks”.

Berichterstattung: Sueddeutsche, SPIEGEL, Tagesspiegel

Costa Rica: CHINCHILLA gewinnt Präsidentschaftswahl

Costa Rica hat erstmals eine Frau zur Präsidentin gewählt. Laura Chinchilla (Nationale Befreiungspartei, PLN) erhält nach Auszählung von über 90 Prozent der Stimmen rund 47 Prozent und wird den zentralamerikanischen Staat künftig führen. Ihre Rivalen erkannten den Sieg bereits nach der ersten Wahlrunde an. Die Wahlbeteiligung lag bei 70 Prozent.

Berichterstattung: ntv, AFP

DOW JONES unter 10.000 Marke

Der Dow Jones hat erstmals seit November unter der psychologisch wichtigen Marke von 10.000 Punkten geschlossen. Der Grund für den Abrutsch sind Sorgen um den Euro und die damit verbundenen unter Druck geratenen Bankentitel. Die Befürchtung, dass die Institute durch die Schuldenkrise in der Euro-Zone in Mitleidenschaft gezogen werden könnten, liegt nahe.

Berichterstattung: FTD, Handelsblatt

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