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News für Montag, 25.01.10

25.01.2010

Port-au-Prince: über 150.000 Tote

Die haitianische Regierung hat die neue offizielle Opferzahl des vergangenen Erdbebens bekanntgegeben. Kommunikationsministerin Marie-Laurence Jocelyn Lassegue erklärte, dass dem Erdbeben im Raum um Port-au-Prince über 150.000 Menschen zum Opfer gefallen sind. Diese Zahl wird im Hinblick auf alle weiteren betroffenen Regionen steigen, da die veröffentlichten Zahlen lediglich von einem für die Bestattung im Großraumes Port-au-Prince zuständigen Unternehmen stammen. Inoffizielle Beerdigungen/Verbrennungen, sowie die Opfer außerhalb der Hauptstadt wurden noch nicht berücksichtigt.

Indes verschärft sich in einigen Teilen der Region um Port-au-Prince die Lage: einige Helfer mussten sich aufgrund von Überfallen bereits zurückziehen. Verschärfend kommt hinzu, dass es gestern erneut zu einem Nachbeben der Stärke 4,7 kam.

Berichterstattung: Tagesschau, ZEIT, SternFOX

BIN LADEN droht den USA mit Anschlägen

Top-Terrorist Osama Bin Laden hat sich mit einer Audio-Botschaft zurückgemeldet. Der Führer des al-Qaida Netzwerks bekannte sich zum vereitelten Terroranschlag von Detroit und drohte den Vereinigten Staaten mit weiteren Anschlägen. Ob Bin Laden tatsächlich hinter dem Anschlagsversuch vom 25. Dezember 2009 steht, sei nicht zu beweisen, erklärte ein Mitarbeiter der CIA.

Reaktionen auf den versuchten Anschlag gibt es bereits: London erhöhte am Freitag die Terrorwarnstufe, in der EU gibt es derzeit Diskussionen zur Flugsicherheit und Kontrolle.

Berichterstattung: SPIEGEL (1), SPIEGEL (2), CNN

AFGHANISTAN: Parlamentswahlen verschoben

Die für Mai diesen Jahres geplante Parlamentswahl in Afghanistan wird aufgrund von Sicherheitsbedenken und Geldmangel auf September verschoben. Internationale Stimmen begrüßen diese Entscheidung der Wahlkommission. Allen voran die USA: durch die Verschiebung bliebe mehr Zeit zur Reform des Wahlsystems, heißt es in einer Erklärung.

Berichterstattung: DW, Stern

HONDURAS: Ausreise von ZELAYA

Manuel Zelaya, ehemaliger Präsident von Honduras, hat eingewilligt in die Dominikanische Republik auszureisen. Er nahm damit das von seinem Nachfolger Porfiro Lobo und dem dominikanischen Präsident Leonel Fernández ausgehandeltes Angebot an. Zelaya, der vor etwa sieben Monaten durch einen Putsch gestürzt wurde, sitzt seit September letzten Jahres in der brasilianischen Botschaft in der Hauptstadt Tegucigalpa fest.

Berichterstattung: FAZ, Focus

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